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Sie wachen immer zur gleichen Uhrzeit auf? Daran liegt es

Freitag, 02.02.2024, 14:43

Wachen Sie nachts immer zur selben Zeit auf, kann dieses Phänomen mithilfe der sogenannten „Organuhr“ erklärt werden. Lesen Sie hier, was Ihr Körper Ihnen damit sagen will.

Wer jede Nacht unabhängig der Schlafenszeit zu einer bestimmten Uhrzeit aufwacht, sollte genauer hinschauen. Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) könnte der Körper damit nämlich wichtige Signale senden.

Die sogenannte Chinesische Organuhr ordnet jeder Tageszeit ein bestimmtes Organ zu und ist eines der wichtigsten Diagnose-Instrumente in der TCM.

Wer immer zur selben Zeit aufwacht, sollte die Symptome genau beobachten

„An der Organuhr ist theoretisch etwas dran“, erklärt der Schlafmediziner Dr. med. Michael Feld. „Nur nicht ganz so streng wie in der TCM-Lehre festgehalten.“

Die Organuhr wurde über Jahrtausende durch das genaue Beobachten und Dokumentieren gesundheitlicher Beschwerden innerhalb der menschlichen Zyklen entwickelt.

Der Fokus der TCM liegt dabei vor allem auf den Symptomen, die ein Patient zeigt, sowie auf der direkten Behandlung dieser. „Daher kommt auch das feine Spüren von Akupunkturpunkten sowie weitere TCM-Ansätze – so auch die Organuhr“, weiß der Experte.
Ständig zur selben Uhrzeit wach? An diesem Organ kann es liegen

21-23 Uhr: Das ist die Zeit des dreifachen Erwärmers, der kein Organ ist, sondern laut TCM das Zusammenspiel der Energiekreisläufe beschreibt, die am Abend zur Ruhe kommen.

Blutdruck und Puls sinken, die Verdauungsorgane gehen in die Erholungsphase. Das ist eine gute Zeit, um zu lesen oder zu meditieren.

Wer früh ins Bett geht und immer wieder aufwacht, könnte unter Strom stehen und sollte etwas gegen Stress sowie für die Entspannung tun. Auch späte Mahlzeiten können den Schlaf stören und sollten vermieden werden.
Wach zwischen 23 und 1 Uhr? Schweres Essen ist die Ursache

23-1 Uhr: Jetzt schlägt die Stunde der Gallenblase und es wird Zeit zum Schlafengehen. Puls, Blutdruck und Kortisolwert sinken und die Haut regeneriert sich.

Was nun besonders negativ wirkt, sind Alkohol und schwere Mahlzeiten.
Alkohol getrunken? Darum sind Sie zwischen 1 und 3 Uhr wach

1-3 Uhr: In diesen Stunden entgiftet die Leber den Körper – falls man am Abend zu tief ins Glas geschaut hat, wälzt man sich in dieser Zeit vermutlich unruhig im Bett umher.

Alkoholfreie Abende und leberunterstützende Lebensmittel wie grüner Tee vor dem Zubettgehen wirken Wunder.
Zwischen 3 und 5 Uhr wach – es liegt an der Lunge

3-5 Uhr: Die Lunge reinigt sich – bei offenem Fenster zu schlafen, kann diesen Prozess unterstützen.

Wer in dieser Zeit oft vom eigenen Husten aufwacht, sollte überlegen, wie es seiner Lunge geht: Sind Zigarette oder Allergien möglicherweise ein Problem? Auch auf eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme macht der Körper durch den Hustenreiz aufmerksam.
5-7 Uhr: Der Darm arbeitet

5-7 Uhr: Laut Chinesischer Organuhr denkt der Körper jetzt bereits ans Aufwachen und stimmt den Organismus mit verstärkter Kortisolausschüttung darauf ein. Das regt auch den Darm an, was viele zur Toilette treibt.

Wer morgens als erstes ein Glas lauwarmes Wasser trinkt, kann seine Verdauung unterstützen und den Tag mit Leichtigkeit beginnen.
Zwischen 7 und 9 Uhr: Der Hunger meldet sich

7-9 Uhr: Jetzt ist der Körper auf die Nahrungsmittelaufnahme eingestellt. Die TCM empfiehlt eine leichte warme Morgenmahlzeit, zum Beispiel Haferbrei mit Zimt und Obst.

Die Aufmerksamkeit sollte auf dem Frühstück statt auf negativen Nachrichten oder Vorbereitungen für den Job liegen. Dann startet der Tag entspannt und voller Kraft.

„Wenn man die Organuhr betrachtet, ist es tatsächlich so, dass es gewisse Zuordnungen zur Organphysiologie in der Nacht gibt“, erklärt Dr. Feld. „Zum Beispiel ist es so, dass die Leber nachts einen erhöhten Stoffwechsel hat – also mehr arbeitet als am Tag.“

Die Organuhr habe laut dem Mediziner demnach richtige Ansätze, nur seien die Uhrzeiten sehr streng zugeordnet. „So genau festgeschrieben ist es in der Realität nicht.“
Stress im Alltag beeinflusst den Schlaf

Die Organuhr kann also tatsächlich Hinweise auf ein gesundheitliches Problem liefern. Allerdings gibt es auch andere Gründe, wieso man immer zu einer bestimmten Zeit aufwacht – Dr. Feld führt hier vor allem Stress an.

„Der Körper kann sich zudem merken, dass er beispielsweise immer um vier Uhr wach wird“, erklärt der Experte weiter. „Ganz ohne, dass es einen Grund gibt.“

Organische Gründe sollten dennoch nicht ausgeschlossen werden. Laut dem Mediziner könnten dies folgende sein:

Reflux in den frühen Morgenstunden durch aufsteigende Magensäure – also Sodbrennen.
Probleme Luft zu bekommen, da sich die Bronchien verengen.
Vermehrtes Schnarchen, wenn in der REM-Schlafphase am Morgen die Muskeln am meisten erschlaffen.

Solange man wieder einschläft und es keine Krankheiten oder starke Tagesmüdigkeit gibt, ist das regelmäßige Aufwachen laut Dr. Feld übrigens nur halb so schlimm.

„Wenn jedoch Komplikationen hinzu kommen, sollte man sich doch beim Schlafmediziner checken lassen“, gibt er zu bedenken.
Tipps für erholsameren Schlaf

Um selbst das Bestmögliche aus der Nachtruhe zu holen, helfen diese einfachen Regeln, weiß Dr. Feld.

„Handy weglegen und Fernseher am besten raus aus dem Schlafzimmer!“ Der hohe blauwellige Anteil der Bildschirme hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Besser: eine entspannte Atmosphäre mit gemütlichem, warmen Licht.
„Versuchen Sie, sich generell zu entspannen. Denken sie nicht zu viel an das Schlafen und vermeiden Sie die ständigen Blicke auf die Uhr“, rät Dr. Feld.
Auch Rituale, wie ein beruhigender Tee oder ein Buch vor dem Einschlafen können sich positiv auswirken. Durch den wiederholten Ablauf beginnt der Köper, sich zu entspannen. Regelmäßige Schlafenszeiten können ebenfalls helfen.

Focus: Online

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