Vitamin D im Winter: Brauchen wir Nahrungsergänzungsmittel?
Vitamin D im Winter ist für viele Menschen ein zentrales Thema,
da der Körper in der dunklen Jahreszeit deutlich weniger Sonnenstrahlung erhält
und dadurch weniger Vitamin D selbst bilden kann.
Auch wenn die Tage langsam wieder länger werden,
sehen wir die Sonne zwischen Herbst und Frühling nur selten.
Entsprechend sinkt die körpereigene Produktion von Vitamin D.
Vitamin D im Winter: Wofür der Körper es braucht
Vitamin D bezeichnet keine einzelne Substanz,
sondern eine Gruppe fettlöslicher Vitamine,
darunter vor allem Vitamin D2 und D3.
Der Körper benötigt Vitamin D für stabile Knochen,
da es die Aufnahme von Kalzium unterstützt.
Außerdem spielt es eine Rolle für Muskeln,
den Hormonstoffwechsel und die Immunabwehr.
Vitamin D im Winter: Woher die Versorgung kommt
Nur ein kleiner Teil des Vitamin-D-Bedarfs
wird über die Nahrung gedeckt.
Fettreicher Seefisch, Pflanzenöle
und bestimmte Milchprodukte liefern Vitamin D,
reichen allein jedoch nicht aus.
Den Großteil bildet der Körper selbst,
sobald UV-B-Strahlung der Sonne auf die Haut trifft.
Im Winter fehlt diese Strahlung jedoch fast vollständig.
Vitamin D im Winter: Reicht Sonnenlicht aus?
Zwischen Oktober und März
reicht die Sonnenstrahlung in Deutschland nicht aus,
um ausreichend Vitamin D zu bilden.
Der Körper greift in dieser Zeit auf gespeicherte Reserven zurück.
Diese Speicher befinden sich im Fett- und Muskelgewebe
und sollen helfen, den Winter zu überbrücken.
Vitamin D im Winter: Wer ein erhöhtes Risiko hat
Ein erhöhtes Risiko für einen Mangel haben Menschen,
die kaum Sonnenlicht ausgesetzt sind,
etwa bettlägerige Personen
oder Menschen mit vollständiger Verschleierung.
Auch Säuglinge, ältere Menschen
sowie Personen mit starkem Übergewicht
können schlechter mit Vitamin D versorgt sein.
Vitamin D im Winter: Sind Präparate sinnvoll?
Ob Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind,
hängt vom individuellen Risiko ab.
Bei Unsicherheit empfiehlt sich
eine ärztliche Kontrolle des Vitamin-D-Spiegels.
Fachstellen raten dazu,
hochdosierte Präparate
nur nach ärztlicher Rücksprache einzunehmen.
Vitamin D im Winter: Warum Solarien keine Lösung sind
Solarien eignen sich nicht zur Vitamin-D-Versorgung.
Sie erhöhen das Hautkrebsrisiko
und liefern meist kaum relevante UV-B-Strahlung.
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