Passwort regelmäßig ändern: Warum der 1. Februar wichtig ist
Am 1. Februar findet der sogenannte „Ändere-dein-Passwort-Tag“ statt,
und dieser Tag soll daran erinnern,
dass sichere Passwörter eine wichtige Rolle im Alltag spielen.
Denn nur wer sein Passwort regelmäßig ändert,
kann sich besser vor unbefugtem Zugriff schützen.
Viele Nutzerinnen und Nutzer unterschätzen das Risiko,
doch schwache oder lange genutzte Passwörter machen Angriffe leichter.
Deshalb lohnt es sich,
schon mit kleinen Änderungen die eigene Sicherheit zu erhöhen.
Warum man Passwörter regelmäßig ändern sollte
Hacker versuchen oft über längere Zeit,
Zugänge zu Online-Konten zu knacken,
und dabei nutzen sie automatisierte Programme.
Wenn ein Passwort bekannt wird,
verwenden sie es häufig weiter,
weil sich so weitere Daten abgreifen lassen.
Wer sein Passwort regelmäßig ändert,
verringert dieses Risiko deutlich,
denn ein gestohlenes Passwort verliert schnell seinen Wert.
Außerdem lässt sich so verhindern,
dass ein Fremdzugriff unbemerkt bestehen bleibt.
Auch das Versenden von Passwörtern per E-Mail oder Messenger ist riskant,
weil diese Nachrichten abgefangen werden können.
Daher sollten Zugangsdaten niemals weitergegeben
oder ungeschützt gespeichert werden.
Wie oft sollte man das Passwort ändern?
Experten empfehlen,
ein Passwort etwa alle 90 Tage zu erneuern.
Allerdings gibt es Situationen,
in denen ein sofortiger Wechsel sinnvoll ist,
zum Beispiel nach einem Sicherheitsvorfall.
- nach einem bekannten Hackerangriff
- wenn Schadsoftware oder Phishing entdeckt wurde
- nach langer Inaktivität eines Kontos
- nach der Nutzung eines öffentlichen WLANs
So sieht ein sicheres Passwort aus
Ein gutes Passwort sollte mindestens acht bis zwölf Zeichen haben
und dabei verschiedene Zeichenarten kombinieren.
Je länger und vielfältiger es ist,
desto schwerer lässt es sich erraten.
- Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen
- zusätzliche Sonderzeichen
- keine Namen oder Geburtstage
- keine einfachen Zahlen- oder Buchstabenfolgen
Hilfreich ist eine persönliche Merkhilfe,
denn so bleibt das Passwort im Kopf,
ohne dass es leicht zu erraten ist.
Eine kurze Phrase lässt sich gut
in Zeichen und Zahlen umwandeln.
Beispiel:
„Ich wohne in einem gelben Haus und habe zwei Katzen“
wird zu „IwiegH&h#2K!“.
Warum jedes Konto ein eigenes Passwort braucht
Viele Menschen nutzen dasselbe Passwort für mehrere Dienste,
aber genau das stellt ein Risiko dar.
Denn wenn ein Zugang bekannt wird,
können Angreifer oft auch andere Konten übernehmen.
Besonders bei sensiblen Diensten wie E-Mail oder Online-Banking
sollte daher immer ein eigenes Passwort genutzt werden.
So bleibt der Schaden im Ernstfall begrenzt.
Passwort-Manager als sinnvolle Hilfe
Passwort-Manager können dabei helfen,
den Überblick zu behalten,
weil sie sichere Passwörter erstellen
und verschlüsselt speichern.
Wer viele Online-Konten nutzt,
kann so Sicherheit und Komfort verbinden,
ohne sich zahlreiche komplizierte Passwörter merken zu müssen.